Auf der Suche nach dem Dialog zwischen Volkskultur und
Kunst lancierte die Schweizer Kulturstiftung
Pro Helvetia im September 2006 im Rahmen des Programms «echos –
Volkskultur für morgen» einen Projektwettbewerb. Der Wettbewerb richtete
sich an Kulturschaffende aus Kunst und Volkskultur, die offen sind in
enger Zusammenarbeit neue Projekte zu entwickeln.
Insgesamt sind 133 Wettbewerbsdossiers
aus allen Regionen der Schweiz eingegangen. Die neunköpfige Jury,
präsidiert von Pio Pellizzari, Direktor der Schweizer Nationalphonothek
und Stiftungsrat von Pro Helvetia, hat alle Projekte sorgfältig geprüft
und 10 davon ausgezeichnet. Unser Projekt war eines davon.
Wir erzählen in unserem
Theater-Bild-Musik-Abend die Lebensgeschichte eines Innerschweizer
Querdenkers. Den Mann gibt es. Er hat ein Buch geschrieben, eine
detaillierte Anleitung zur Rettung der Welt. Wir möchten aber in unserem
Theaterprojekt nicht diesen Mann zeigen (da der Mann lebt und leidet und
sein Buch weit gehend unverständlich ist), sondern eine fiktive Gestalt
mit einleuchtenden aber auch abstrusen Ideen, schwankend zwischen
Grössenwahn und Depression.
Am
Projekt beteiligt sind: Christof Hirtler (Bild und Projektleitung),
Roland von Flüe (Musik und Projektleitung), Ignaz Egger
(Volksschauspieler), Geri Dillier (Regie), Peter Weingartner (Text),
Julian von Flüe (Akkordeon), Lukas von Flüe (Perkussion).
Fremdmonologe: Jakob Grünenfelder, Oskar Köchli, Susanne Slanzi, Walter
Gisler, Hans Amrhein, Louis Keller, Ursula Reiser, Otto Leuenberger,
Peter Sidler, Heidi Dillier, Gret Dillier, Werner Amport, Geri Dillier.